From Far Away
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at the end of the day

Am Ende des Tages habe ich es geschafft, sowohl Mittagessen, als auch den Nachmittagssnack, als auch das Abendessen zu essen. Ich habe so oft in vielen Jahren versagt. Ich weiß, dass ich ein bisschen stolz sein kann. Ich habe versucht, einfach zu essen, ohne nachzudenken. Und ich habe an Gesprächen am Essenstisch teilgenommen und mich darauf konzentriert. Ich konnte die Panik verdrängen und habe Gedacht "Es ist mein Job, das jetzt zu essen".

Ich kenne die Macht. Ein neues, gutes Gefühl und es ist wundervoll. Gestern habe ich mich so entmutigt gefühlt, dass ich dachte, der Kampf sei verloren. Aber dann, nach einem Gespräch mit den Ärzten und meiner Mutter, haben sie mich davon überzeugt, dass ich derjenige bin, der Entscheidungen trifft. Die Macht fühlt sich so gut an und es ist schön, sie erfahren zu können. Die Krankheit will mich vom Gegenteil überzeugen. Die Angst hat mich unwohl fühlen lassen und ich habe versucht abzuhauen. Oder, ich hab es nicht versucht, aber mein Kopf wollte das. Aber ich weiß, dass der einzige Weg hinaus mitten hindurch führt. 

Ich muss jetzt jeden Tag aufstehen und meinen Job erledigen. Keine Ausreden. Der Kampf hat begonnen und ich habe schon viele Regeln gebrochen. Ich darf nur nicht so streng mit mir sein. Ich habe schon viel gemacht und darauf kann ich stolz sein. Es wird dauern, aber diese Zeit muss ich konstruktiv nutzen.

11.9.12 21:06
 
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